LogoStuffYouMayWant
VersionLoading...
Shokz OpenSwim Pro Knochenschallkopfhörer

Shokz OpenSwim Pro Knochenschallkopfhörer

Der Shokz OpenSwim Pro ist ein offener Knochenschallkopfhörer mit Bluetooth und integriertem Musikplayer samt 32 GB Speicher. Er verbindet Schwimmtraining und Sport an Land in einem Gerät – eine ungewöhnliche Doppelrolle für einen Kopfhörer.

StuffYouMayWant ist eine redaktionelle Kurationsseite. Über Affiliate-Links können wir an qualifizierten Käufen verdienen, ohne Mehrkosten für dich.

Auf einen Blick

Kurzfazit

Ein überzeugender Knochenschallkopfhörer für regelmäßiges Schwimmen und Training an Land, dessen offene Bauweise allerdings keine akustische Abschirmung bietet.

Ideal für

Menschen, die regelmäßig schwimmen und laufen oder anderweitig an Land trainieren und dafür einen gemeinsamen, offen konstruierten Kopfhörer suchen.

Nicht geeignet, wenn

Du suchst vor allem einen Kopfhörer, der dich beim Musikhören akustisch von deiner Umgebung abschirmt.

Das Gesamtbild

Im Schwimmbecken endet die Bequemlichkeit gewöhnlicher Bluetooth-Kopfhörer ziemlich abrupt. Der Shokz OpenSwim Pro löst das nicht mit einem besonders entschlossenen Funksignal, sondern mit einem eingebauten Musikplayer. Das klingt nach einem kleinen Schritt zurück. Für Menschen, die beim Bahnenziehen Musik hören möchten, ist es aber der entscheidende Schritt in die richtige Richtung.

Der offene Knochenschallkopfhörer verbindet zwei Betriebsarten: Bluetooth für die Nutzung an Land und lokale Wiedergabe für den Einsatz unter Wasser. Damit ist er nicht bloß ein Spezialgerät, das zwischen zwei Schwimmbadbesuchen im Schrank liegt. Wer anschließend noch eine Runde läuft oder anderweitig trainiert, kann wieder auf Bluetooth wechseln. Sein besonderer Reiz liegt in diesem Übergang, nicht darin, jeden beliebigen Kopfhörer ersetzen zu wollen.

Unter Wasser gibt es allerdings keine Wahl zwischen beiden Quellen: Dort funktioniert ausschließlich der MP3-Modus. Die gewünschten Audiodateien müssen vorher auf dem Kopfhörer liegen. Wer seine Musik längst nur noch über Streaming auswählt, muss deshalb seine Hörgewohnheiten mitbedenken. Eine eigene Dateisammlung ist hier kein nostalgisches Hobby, sondern Voraussetzung für den eigentlichen Schwimmeinsatz. Die spontane Entscheidung für ein anderes Album fällt besser vor dem Einstieg ins Wasser.

Dafür stehen nominell 32 GB Speicher bereit; der nutzbare Platz kann durch Systemdateien und Datenverwaltung geringer ausfallen. Erfreulich breit ist die Formatunterstützung: Neben MP3 laufen auch FLAC, WAV, AAC, M4A, APE und WMA. Der Name „MP3-Modus“ macht die Funktion damit kleiner, als sie ist. Für eine vorhandene Musiksammlung bedeutet diese Auswahl weniger Zwang, alles erst in ein einziges Format umzuwandeln. Wie viele Titel hineinpassen, hängt natürlich von Format und Dateigröße ab.

Auch die offene Bauweise gehört zur Kaufentscheidung. Knochenschall lässt den Gehörgang frei, statt ihn wie ein In-Ear zu besetzen. Das ist ein eigener Ansatz fürs Training und kein Versprechen auf die abgeschlossene Hörblase eines abdichtenden Kopfhörers. Wer genau diese Abschirmung sucht, schaut in die falsche Richtung. Mit 27,3 Gramm bleibt der OpenSwim Pro auf dem Papier leicht; ob seine Bauform zum eigenen Kopf passt, ist damit noch nicht entschieden.

Bei der Laufzeit lohnt sich der Blick auf die tatsächlich genutzte Betriebsart. Angegeben sind bis zu neun Stunden über Bluetooth, aber bis zu sechs Stunden bei lokaler Wiedergabe. Für die Planung eines Schwimmtags ist also die zweite Zahl maßgeblich, nicht die größere auf dem gedanklichen Werbeplakat. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr 90 Minuten. Die Schnellladefunktion soll nach zehn Minuten bereits drei Stunden Hörzeit liefern – eine nützliche Reserve, wenn der Trainingswille besser geladen ist als der Kopfhörer.

Unsere Empfehlung gilt deshalb Menschen, bei denen Schwimmen ein fester Teil eines vielseitigen Trainingsplans ist. Sie haben einen konkreten Grund, beide Betriebsarten zu nutzen, statt eine davon bloß mitzukaufen. Für gelegentliche Bahnen neben einem ansonsten reinen Studiotraining ist der zusätzliche Player weniger entscheidend. Wer dagegen regelmäßig zwischen Wasser und Laufstrecke wechselt, bekommt hier eine ungewöhnlich passende Kombination. Nicht jeder braucht einen Kopfhörer mit zwei Berufen. Dieser hat immerhin für beide einen nachvollziehbaren Einsatzplan.

Das Beste daran

  • Interner Musikplayer und Bluetooth verbinden den Einsatz beim Schwimmen mit der Nutzung an Land in einem Kopfhörer.

Das Clevere daran

  • 32 GB nomineller Speicher und sieben unterstützte Audioformate bieten Spielraum für eine eigene Musiksammlung.
  • Die offene Knochenschallbauweise lässt die Gehörgänge frei.
  • 27,3 Gramm Gewicht und eine Schnellladefunktion mit angegebenen drei Stunden Hörzeit nach zehn Minuten Laden.

Das Kleingedruckte

  • Im MP3-Modus fällt die angegebene maximale Akkulaufzeit mit sechs Stunden kürzer aus als im Bluetooth-Modus mit neun Stunden.

Realitätscheck

  • Für Streaming beim Schwimmen ungeeignet: Unter Wasser ist nur die Wiedergabe zuvor gespeicherter Audiodateien möglich.

Beantwortete Käuferfragen

Funktioniert Bluetooth beim Shokz OpenSwim Pro unter Wasser?

Nein, unter Wasser funktioniert Bluetooth nicht. Dort spielt der OpenSwim Pro ausschließlich Audiodateien aus seinem internen Speicher im MP3-Modus ab.

Wie viel Speicher hat der Shokz OpenSwim Pro?

Der integrierte Speicher hat eine Kapazität von 32 GB. Durch Systemdateien und Datenverwaltung kann der tatsächlich nutzbare Speicher kleiner ausfallen.

Welche Audioformate unterstützt der Shokz OpenSwim Pro?

Unterstützt werden MP3, FLAC, WAV, AAC, M4A, APE und WMA. Der sogenannte MP3-Modus ist also nicht auf MP3-Dateien beschränkt.

Wie lange hält der Akku des Shokz OpenSwim Pro?

Angegeben sind bis zu 9 Stunden im Bluetooth-Modus und bis zu 6 Stunden im MP3-Modus. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr 90 Minuten; 10 Minuten Schnellladen sollen 3 Stunden Hörzeit ermöglichen.