Die Welt im Feinschliff: Von VR bis zum Richtigen Ton und Würze mit Geduld | Ausg. 42
Fünf redaktionell ausgewählte Picks: ein Highlight, drei Begleiter und eine Wildcard. Diese Ausgabe ist als ganze Sammlung gedacht, nicht nur als Ansammlung von Affiliate-Links.

Hero-Pick
Meta Quest 3S VR-Headset
Die Meta Quest 3S ist ein Mixed-Reality-Headset für Apps und Spiele. Laut Meta bietet sie die Mixed-Reality-Funktionen und schnelle Leistung der Quest 3 sowie Zugang zu einer Bibliothek mit Tausenden Titeln. Das Wohnzimmer bekommt damit eine mögliche Nebenbeschäftigung als digitale Spielfläche.
Auf einen Blick
Alles in dieser Ausgabe

Meta Quest 3S VR-Headset
Die Meta Quest 3S ist ein Mixed-Reality-Headset für Apps und Spiele. Laut Meta bietet sie die Mixed-Reality-Funktionen und schnelle Leistung der Quest 3 sowie Zugang zu einer Bibliothek mit Tausenden Titeln. Das Wohnzimmer bekommt damit eine mögliche Nebenbeschäftigung als digitale Spielfläche.

Shokz OpenSwim Pro Knochenschallkopfhörer
Der Shokz OpenSwim Pro ist ein offener Knochenschallkopfhörer mit Bluetooth und integriertem Musikplayer samt 32 GB Speicher. Er verbindet Schwimmtraining und Sport an Land in einem Gerät – eine ungewöhnliche Doppelrolle für einen Kopfhörer.

Thule Compression Packwürfel
Die Thule Compression Packing Cubes sind Packwürfel mit Kompressionsreißverschluss, der überschüssige Luft zwischen Kleidungsstücken herausdrückt. Die hier betrachtete kleine Ausführung besteht aus halbtransparentem Ripstop-Nylon und eignet sich für Unterwäsche, Socken und T-Shirts. Für alle, deren Koffer bisher nach dem Prinzip Schichten und Hoffen funktioniert.

YAMASAN KYOTO UJI doppelt gebraute Sojasauce
Doppelt gebraute Sojasauce, die laut Hersteller mehr als 1.000 Tage langsam und natürlich gebraut wird. Beim zweiten Brauvorgang ersetzt bereits gebraute Koikuchi-Sojasauce Salz und Wasser. Gedacht ist sie unter anderem für Sushi und Sashimi – also für Momente, in denen die Würze nicht im restlichen Abendessen verschwindet.

Nix Mini 3 Farbmessgerät
Der Nix Mini 3 misst Oberflächenfarben und liefert über die Nix Toolkit App passende Anstrichfarben sowie RGB-, HEX- und CMYK-Werte. Ein spezialisiertes Werkzeug für alle, denen „ungefähr dieses Grün“ als Arbeitsgrundlage irgendwann nicht mehr genügt.
Details
Warum jeder Pick seinen Platz verdient




Meta Quest 3S VR-Headset
Die Meta Quest 3S ist ein Mixed-Reality-Headset für Apps und Spiele. Laut Meta bietet sie die Mixed-Reality-Funktionen und schnelle Leistung der Quest 3 sowie Zugang zu einer Bibliothek mit Tausenden Titeln. Das Wohnzimmer bekommt damit eine mögliche Nebenbeschäftigung als digitale Spielfläche.
Redaktionelle Bewertung
4.5 / 5
Auf einen Blick
Kurzfazit
Die Meta Quest 3S ist ein lohnendes VR-Headset für Spieler, die Mixed Reality entdecken und dabei aus Tausenden Apps und Spielen wählen möchten, statt bei einer Technikdemo stehen zu bleiben.
Ideal für
Neugierige Spieler und App-Nutzer, die Mixed Reality ausprobieren möchten und Wert auf Zugang zu Tausenden Anwendungen und Spielen legen.
Nicht geeignet, wenn
Du eigentlich nur klassische Spiele auf einem Bildschirm spielen möchtest und keinen konkreten Reiz darin siehst, dafür ein Headset aufzusetzen.
Das Gesamtbild
Bei Mixed Reality ist die erste Frage schnell gestellt: Was mache ich damit, wenn der Besuch nicht mehr beeindruckt werden muss? Die Meta Quest 3S hat darauf zumindest eine relevante Antwort: Laut Meta unterstützt sie eine Bibliothek mit Tausenden Apps und Spielen, einschließlich Exklusivtiteln für Quest 3 und 3S. Eine große Auswahl ersetzt keinen persönlichen Lieblingstitel. Sie gibt der Suche danach aber mehr Raum als eine einzelne hübsche Technikdemo.
Den technischen Kern beschreibt Meta mit denselben Mixed-Reality-Funktionen und derselben schnellen Leistung wie bei der Quest 3. Für Interessenten ist das eine wichtige Einordnung: Die 3S soll beim grundlegenden Mixed-Reality-Erlebnis nicht bloß am Rand mitspielen. Eine vollständige Gleichsetzung der beiden Headsets wäre daraus allerdings nicht abzuleiten.
Ihr besonderer Reiz liegt deshalb in der Verbindung aus neuer Darstellungsform und vorhandenem Angebot. Wer Lust hat, Spiele und Anwendungen anders als auf dem üblichen Bildschirm zu erleben, findet hier einen nachvollziehbaren Ansatz. Wer schon beim Gedanken an ein Headset innerlich zur Fernbedienung greift, braucht sich dagegen kein neues Hobby einzureden. Auch digitale Welten müssen zum eigenen Feierabend passen.
Das Beste daran
- Laut Meta dieselben Mixed-Reality-Funktionen wie bei der Quest 3: Die zentrale Erlebnisform steht damit auch bei der 3S im Mittelpunkt.
Das Clevere daran
- Kompatibel mit Tausenden Apps und Spielen, darunter Exklusivtitel für Quest 3 und 3S.
Beantwortete Käuferfragen
Welche Apps und Spiele unterstützt die Meta Quest 3S?
Laut Meta ist die Quest 3S mit einer Bibliothek aus Tausenden Apps und Spielen kompatibel, darunter Exklusivtitel für Quest 3 und Quest 3S.
Bietet die Meta Quest 3S dieselben Mixed-Reality-Funktionen wie die Quest 3?
Ja, laut Meta bietet die Quest 3S dieselben Mixed-Reality-Funktionen und eine ebenso schnelle Leistung wie die Quest 3. Daraus folgt allerdings nicht, dass beide Headsets in jeder Hinsicht gleich sind.




Shokz OpenSwim Pro Knochenschallkopfhörer
Der Shokz OpenSwim Pro ist ein offener Knochenschallkopfhörer mit Bluetooth und integriertem Musikplayer samt 32 GB Speicher. Er verbindet Schwimmtraining und Sport an Land in einem Gerät – eine ungewöhnliche Doppelrolle für einen Kopfhörer.
Redaktionelle Bewertung
4 / 5
Auf einen Blick
Kurzfazit
Ein überzeugender Knochenschallkopfhörer für regelmäßiges Schwimmen und Training an Land, dessen offene Bauweise allerdings keine akustische Abschirmung bietet.
Ideal für
Menschen, die regelmäßig schwimmen und laufen oder anderweitig an Land trainieren und dafür einen gemeinsamen, offen konstruierten Kopfhörer suchen.
Nicht geeignet, wenn
Du suchst vor allem einen Kopfhörer, der dich beim Musikhören akustisch von deiner Umgebung abschirmt.
Das Gesamtbild
Im Schwimmbecken endet die Bequemlichkeit gewöhnlicher Bluetooth-Kopfhörer ziemlich abrupt. Der Shokz OpenSwim Pro löst das nicht mit einem besonders entschlossenen Funksignal, sondern mit einem eingebauten Musikplayer. Das klingt nach einem kleinen Schritt zurück. Für Menschen, die beim Bahnenziehen Musik hören möchten, ist es aber der entscheidende Schritt in die richtige Richtung.
Der offene Knochenschallkopfhörer verbindet zwei Betriebsarten: Bluetooth für die Nutzung an Land und lokale Wiedergabe für den Einsatz unter Wasser. Damit ist er nicht bloß ein Spezialgerät, das zwischen zwei Schwimmbadbesuchen im Schrank liegt. Wer anschließend noch eine Runde läuft oder anderweitig trainiert, kann wieder auf Bluetooth wechseln. Sein besonderer Reiz liegt in diesem Übergang, nicht darin, jeden beliebigen Kopfhörer ersetzen zu wollen.
Unter Wasser gibt es allerdings keine Wahl zwischen beiden Quellen: Dort funktioniert ausschließlich der MP3-Modus. Die gewünschten Audiodateien müssen vorher auf dem Kopfhörer liegen. Wer seine Musik längst nur noch über Streaming auswählt, muss deshalb seine Hörgewohnheiten mitbedenken. Eine eigene Dateisammlung ist hier kein nostalgisches Hobby, sondern Voraussetzung für den eigentlichen Schwimmeinsatz. Die spontane Entscheidung für ein anderes Album fällt besser vor dem Einstieg ins Wasser.
Dafür stehen nominell 32 GB Speicher bereit; der nutzbare Platz kann durch Systemdateien und Datenverwaltung geringer ausfallen. Erfreulich breit ist die Formatunterstützung: Neben MP3 laufen auch FLAC, WAV, AAC, M4A, APE und WMA. Der Name „MP3-Modus“ macht die Funktion damit kleiner, als sie ist. Für eine vorhandene Musiksammlung bedeutet diese Auswahl weniger Zwang, alles erst in ein einziges Format umzuwandeln. Wie viele Titel hineinpassen, hängt natürlich von Format und Dateigröße ab.
Auch die offene Bauweise gehört zur Kaufentscheidung. Knochenschall lässt den Gehörgang frei, statt ihn wie ein In-Ear zu besetzen. Das ist ein eigener Ansatz fürs Training und kein Versprechen auf die abgeschlossene Hörblase eines abdichtenden Kopfhörers. Wer genau diese Abschirmung sucht, schaut in die falsche Richtung. Mit 27,3 Gramm bleibt der OpenSwim Pro auf dem Papier leicht; ob seine Bauform zum eigenen Kopf passt, ist damit noch nicht entschieden.
Bei der Laufzeit lohnt sich der Blick auf die tatsächlich genutzte Betriebsart. Angegeben sind bis zu neun Stunden über Bluetooth, aber bis zu sechs Stunden bei lokaler Wiedergabe. Für die Planung eines Schwimmtags ist also die zweite Zahl maßgeblich, nicht die größere auf dem gedanklichen Werbeplakat. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr 90 Minuten. Die Schnellladefunktion soll nach zehn Minuten bereits drei Stunden Hörzeit liefern – eine nützliche Reserve, wenn der Trainingswille besser geladen ist als der Kopfhörer.
Unsere Empfehlung gilt deshalb Menschen, bei denen Schwimmen ein fester Teil eines vielseitigen Trainingsplans ist. Sie haben einen konkreten Grund, beide Betriebsarten zu nutzen, statt eine davon bloß mitzukaufen. Für gelegentliche Bahnen neben einem ansonsten reinen Studiotraining ist der zusätzliche Player weniger entscheidend. Wer dagegen regelmäßig zwischen Wasser und Laufstrecke wechselt, bekommt hier eine ungewöhnlich passende Kombination. Nicht jeder braucht einen Kopfhörer mit zwei Berufen. Dieser hat immerhin für beide einen nachvollziehbaren Einsatzplan.
Das Beste daran
- Interner Musikplayer und Bluetooth verbinden den Einsatz beim Schwimmen mit der Nutzung an Land in einem Kopfhörer.
Das Clevere daran
- 32 GB nomineller Speicher und sieben unterstützte Audioformate bieten Spielraum für eine eigene Musiksammlung.
- Die offene Knochenschallbauweise lässt die Gehörgänge frei.
- 27,3 Gramm Gewicht und eine Schnellladefunktion mit angegebenen drei Stunden Hörzeit nach zehn Minuten Laden.
Das Kleingedruckte
- Im MP3-Modus fällt die angegebene maximale Akkulaufzeit mit sechs Stunden kürzer aus als im Bluetooth-Modus mit neun Stunden.
Realitätscheck
- Für Streaming beim Schwimmen ungeeignet: Unter Wasser ist nur die Wiedergabe zuvor gespeicherter Audiodateien möglich.
Beantwortete Käuferfragen
Funktioniert Bluetooth beim Shokz OpenSwim Pro unter Wasser?
Nein, unter Wasser funktioniert Bluetooth nicht. Dort spielt der OpenSwim Pro ausschließlich Audiodateien aus seinem internen Speicher im MP3-Modus ab.
Wie viel Speicher hat der Shokz OpenSwim Pro?
Der integrierte Speicher hat eine Kapazität von 32 GB. Durch Systemdateien und Datenverwaltung kann der tatsächlich nutzbare Speicher kleiner ausfallen.
Welche Audioformate unterstützt der Shokz OpenSwim Pro?
Unterstützt werden MP3, FLAC, WAV, AAC, M4A, APE und WMA. Der sogenannte MP3-Modus ist also nicht auf MP3-Dateien beschränkt.
Wie lange hält der Akku des Shokz OpenSwim Pro?
Angegeben sind bis zu 9 Stunden im Bluetooth-Modus und bis zu 6 Stunden im MP3-Modus. Eine vollständige Ladung dauert ungefähr 90 Minuten; 10 Minuten Schnellladen sollen 3 Stunden Hörzeit ermöglichen.




Thule Compression Packwürfel
Die Thule Compression Packing Cubes sind Packwürfel mit Kompressionsreißverschluss, der überschüssige Luft zwischen Kleidungsstücken herausdrückt. Die hier betrachtete kleine Ausführung besteht aus halbtransparentem Ripstop-Nylon und eignet sich für Unterwäsche, Socken und T-Shirts. Für alle, deren Koffer bisher nach dem Prinzip Schichten und Hoffen funktioniert.
Redaktionelle Bewertung
4 / 5
Auf einen Blick
Kurzfazit
Der kleine Thule Compression Packwürfel verbindet übersichtlich verstaute Wäsche mit weniger Packvolumen – besonders sinnvoll für alle, die unterwegs gezielt an einzelne Kleidungsgruppen möchten.
Ideal für
Reisende, die Unterwäsche, Socken und T-Shirts im vorhandenen Koffer separat und kompakter verstauen möchten – und im Hotel lieber einen Würfel herausnehmen als nach der frischen Wäsche graben.
Nicht geeignet, wenn
Wenn du vor allem feste, kaum komprimierbare Gegenstände verstauen möchtest, ist ein einfacher Ordnungsbeutel die passendere Wahl: Der zusätzliche Kompressionsreißverschluss hat dann wenig zu tun.
Das Gesamtbild
Ein Koffer kann ordentlich aussehen und trotzdem schlecht gepackt sein. Oben liegt das Hemd, darunter beginnt die archäologische Schicht aus Socken, Unterwäsche und dem T-Shirt, das man eigentlich gleich anziehen wollte. Die Thule Compression Packing Cubes setzen an diesem ziemlich alltäglichen Problem an: Kleidung bekommt einen eigenen, herausnehmbaren Platz, und ein zusätzlicher Reißverschluss reduziert überschüssige Luft zwischen den Sachen. Hier geht es um die kleine Ausführung – eher Wäscheschublade für unterwegs als Ersatz für den halben Kleiderschrank.
Der entscheidende Unterschied zu einem einfachen Packbeutel ist die Kompression. Nach dem Befüllen zieht der Kompressionsreißverschluss den Würfel enger zusammen. Das ist besonders dann interessant, wenn weiche Kleidung im Gepäck unnötig Raum beansprucht. Man muss dafür weder das Gepäckstück wechseln noch dessen Innenaufteilung akzeptieren, als wäre sie eine behördliche Vorgabe. Der Würfel bringt seine eigene Ordnung mit.
Die Grenzen dieses Prinzips sind allerdings wichtig. Herausgedrückte Luft spart Volumen, keine Gramm; der Würfel selbst bringt 80 g zusätzlich mit. Für die Gepäckwaage ist damit nichts gewonnen. Auch der tatsächlich eingesparte Platz hängt von der Füllung ab. Die angegebenen Maße von 26 × 18 × 11 cm im erweiterten und 25 × 18 × 3 cm im komprimierten Zustand beschreiben den Würfel, nicht das garantierte Schicksal jedes hineingestopften Kleiderstapels.
Thule sieht die kleine Größe für Unterwäsche, Socken und T-Shirts vor und empfiehlt, Kleidung zu rollen. Das ergibt eine klare Aufgabe: die kleineren, sonst gern verstreuten Teile zusammenhalten. Wer unterwegs nur an die Wäsche möchte, kann den Würfel herausnehmen, statt die gesamte Kofferordnung auf dem Hotelbett neu zu verhandeln. Der Gurtbandgriff dient dabei zum Greifen und Aufhängen. Eine unspektakuläre Ausstattung, die zum Zweck passt.
Gut gewählt ist auch das halbtransparente Gewebe. Man kann den Inhalt erkennen, ohne dass der Packwürfel alles vollständig zur Schau stellt. Gerade bei mehreren ähnlich gefüllten Würfeln ist ein sichtbarer Hinweis nützlicher als das feste Vertrauen ins eigene Packgedächtnis. Das Material besteht aus bluesign-geprüftem 100D-Ripstop-Nylon; dazu kommen YKK-Reißverschlüsse. Das sind konkrete Ausstattungsmerkmale, aber kein Anlass, dem Würfel vorsorglich Unzerstörbarkeit zu attestieren.
Für die Reiseplanung spricht die flexible Einteilung. Laut Thule passen in die meisten Handgepäckstücke vier kleine Würfel oder zwei kleine und ein mittlerer. Das macht die kleine Variante interessant, wenn man lieber nach Kleidungsart sortiert, statt alles in einen großen Beutel zu schieben. Welche Kombination sinnvoll ist, richtet sich nach dem Koffer und der eigenen Garderobe: Mehr Unterteilung hilft vor allem dann, wenn man die einzelnen Gruppen unterwegs auch getrennt herausnehmen möchte.
Unser Urteil: Der kleine Thule überzeugt dort, wo Übersicht und kompakter verstaute Kleidung gemeinsam gefragt sind. Sein Reiz liegt nicht darin, möglichst viel Besitz in möglichst wenig Koffer zu zwingen. Er macht vielmehr einen begrenzten Bereich des Packens berechenbarer. Wer regelmäßig nach frischen Socken gräbt, dürfte genau daran mehr Freude haben als an einem weiteren Außenfach.
Das Beste daran
- Der Kompressionsreißverschluss verbindet geordnete Kleidung mit weniger überschüssigem Packvolumen – statt sie nur in einen weiteren Beutel zu verlagern.
Das Clevere daran
- Halbtransparentes Gewebe erleichtert die Zuordnung des Inhalts, ohne ihn vollständig offenzulegen.
- Der Gurtbandgriff ermöglicht gezieltes Herausnehmen und Aufhängen.
- Die kleine Größe eignet sich als separates Fach für Unterwäsche, Socken und T-Shirts.
Das Kleingedruckte
- Der kleine Würfel wiegt selbst 80 g; die Kompression spart Platz, nicht Gepäckgewicht.
Beantwortete Käuferfragen
Welche Maße und welches Gewicht hat der kleine Thule Compression Packing Cube?
Die kleine Ausführung misst erweitert 26 × 18 × 11 cm und komprimiert 25 × 18 × 3 cm, jeweils Länge × Breite × Höhe. Sie wiegt 80 g. Die komprimierten Außenmaße sind keine Zusage, dass jede beliebige Füllung auf diese Höhe schrumpft.
Wie viele kleine Thule Packwürfel passen ins Handgepäck?
Laut Thule passen in die meisten Handgepäckstücke vier kleine Packwürfel oder zwei kleine und ein mittlerer. Die kleine Ausführung ist nach Herstellerangabe mit Gepäck aller Größen und Marken kompatibel; die konkrete Aufteilung hängt vom Innenraum ab.
Wofür eignet sich der kleine Packwürfel?
Thule empfiehlt die kleine Ausführung für Unterwäsche, Socken und T-Shirts. Kleidung soll gerollt werden, um Platz zu sparen und Falten zu minimieren.




YAMASAN KYOTO UJI doppelt gebraute Sojasauce
Doppelt gebraute Sojasauce, die laut Hersteller mehr als 1.000 Tage langsam und natürlich gebraut wird. Beim zweiten Brauvorgang ersetzt bereits gebraute Koikuchi-Sojasauce Salz und Wasser. Gedacht ist sie unter anderem für Sushi und Sashimi – also für Momente, in denen die Würze nicht im restlichen Abendessen verschwindet.
Redaktionelle Bewertung
4 / 5
Auf einen Blick
Kurzfazit
Eine gezielte Wahl als Sojasauce zu Sushi und Sashimi: Ihr besonderes Brauverfahren verdient Aufmerksamkeit, ist aber kein Grund, sie gedankenlos in jede Pfanne zu gießen.
Ideal für
Menschen, die regelmäßig Sushi oder Sashimi essen und eine Sojasauce nach Herstellungsverfahren statt nur nach ihrer Funktion als salzige Würze auswählen möchten.
Nicht geeignet, wenn
Du eine weizen- oder sojafreie Würzsauce brauchst oder lediglich eine unkomplizierte Standardsauce zum Mitkochen suchst.
Das Gesamtbild
Bei Sushi steht die Sojasauce oft in einer winzigen Schale und wird behandelt wie gastronomisches Büromaterial: muss eben da sein. Die doppelt gebraute YAMASAN KYOTO UJI richtet sich an Menschen, die auch diesem Teil des Essens Aufmerksamkeit schenken möchten. Ihr Kaufargument ist ein konkretes Herstellungsverfahren, nicht bloß eine ehrwürdig klingende Zahl auf der Flasche.
Beim zweiten Brauvorgang ersetzt bereits natürlich gebraute Koikuchi-Sojasauce das übliche Salz und Wasser. Die Sojasauce ist damit selbst wieder Ausgangspunkt des Brauens. Das unterscheidet das Verfahren von einer Sauce, die einfach länger stehen bleibt. Laut Hersteller dauert die langsame, natürliche Herstellung mehr als 1.000 Tage. Geduld ist hier also Teil des Rezepts, nicht nur eine Tugend beim Warten auf den Reis.
Am sinnvollsten erscheint diese Variante dort, wo man sie bewusst als eigene Würzkomponente einsetzt. Der Hersteller empfiehlt Sushi und Sashimi; eine kleine Schale am Tisch ist deshalb der naheliegende Platz. Wer seine Sojasauce ohnehin gezielt auswählt, bekommt hier einen nachvollziehbaren Anlass, sich mit einer anderen Herstellungsweise zu beschäftigen. Aus der langen Brauzeit allein lässt sich allerdings weder eine bestimmte Geschmacksnote noch eine pauschale Überlegenheit ableiten. Der Kalender hat keine Geschmacksknospen.
Für eine kräftig gewürzte Pfanne, in der zahlreiche Zutaten zusammenkommen, wäre dieses besondere Verfahren dagegen nicht mein entscheidendes Auswahlkriterium. Das ist kein Verbot des Mitkochens. Es ist die schlichte Frage, welchen Stellenwert die Sojasauce beim jeweiligen Essen tatsächlich hat.
Nach Herstellerangaben kommt sie ohne Zusatzstoffe aus; Sojabohnen und Weizen sind nicht gentechnisch verändert. Weizen und Soja bleiben damit aber ausdrücklich Teil der Kaufentscheidung: Wer eines davon meiden muss, braucht eine andere Sauce.
Unsere Einordnung: eine überzeugende Ergänzung für den bewusst gedeckten Sushi-Abend, kein notwendiger Austausch sämtlicher Sojasaucen im Küchenschrank. Man darf beim Würzen schließlich unterscheiden, ohne gleich eine Sammlung anzulegen.
Das Beste daran
- Beim zweiten Brauen dient bereits gebraute Koikuchi-Sojasauce als Grundlage statt Salz und Wasser – ein konkreter Unterschied im Herstellungsverfahren.
Das Clevere daran
- Vom Hersteller ausdrücklich für Sushi und Sashimi empfohlen und damit als gezielte Tischwürze gut einzuordnen.
- Laut Hersteller ohne Zusatzstoffe und mit nicht gentechnisch veränderten Sojabohnen und Weizen hergestellt.
Realitätscheck
- Für Menschen, die Weizen oder Soja meiden müssen, ist diese Sojasauce keine passende Wahl.
Beantwortete Käuferfragen
Was bedeutet bei dieser Sojasauce „doppelt gebraut“?
Beim zweiten Brauvorgang wird natürlich gebraute Koikuchi-Sojasauce anstelle von Salz und Wasser verwendet. Es geht also um einen weiteren Brauvorgang mit fertiger Sojasauce, nicht bloß um eine längere Lagerung.
Wozu passt diese Sojasauce?
Der Hersteller empfiehlt sie zu Sushi und Sashimi. Damit bietet sie sich insbesondere als Würzsauce direkt am Tisch an.




Nix Mini 3 Farbmessgerät
Der Nix Mini 3 misst Oberflächenfarben und liefert über die Nix Toolkit App passende Anstrichfarben sowie RGB-, HEX- und CMYK-Werte. Ein spezialisiertes Werkzeug für alle, denen „ungefähr dieses Grün“ als Arbeitsgrundlage irgendwann nicht mehr genügt.
Redaktionelle Bewertung
4 / 5
Auf einen Blick
Kurzfazit
Der Nix Mini 3 ist ein überzeugend spezialisierter Farbsensor für Renovierung und Gestaltung, verlangt aber geeignete Oberflächen und die Bereitschaft, mit einer App zu arbeiten.
Ideal für
Menschen, die beim Renovieren oder Gestalten regelmäßig Farben vorhandener, glatter Oberflächen aufgreifen und dafür sowohl Anstrichvorschläge als auch digitale Farbwerte benötigen.
Nicht geeignet, wenn
Du hauptsächlich Stoffe, gemusterte Tapeten oder stark glänzende Flächen erfassen möchtest – oder ein Messgerät ohne Smartphone und App suchst.
Das Gesamtbild
Zwischen „so ein gedecktes Grün“ und einer konkreten Farbentscheidung liegt erstaunlich viel Streitpotenzial. Der Nix Mini 3 setzt genau dort an: Er misst die Farbe einer vorhandenen Oberfläche und übersetzt sie mithilfe der Nix Toolkit App in passende Anstrichfarben oder digitale Farbwerte. Das ist ein schmales Aufgabenfeld. Wer schon einmal einen vorhandenen Farbton aufgreifen wollte, weiß allerdings, wie breit sich dieses schmale Problem machen kann.
Der entscheidende Reiz ist die Verbindung zweier Arbeitswelten. Beim Renovieren suchst du nach einer passenden Anstrichfarbe; beim Gestalten brauchst du vielleicht RGB, HEX oder CMYK. Der Mini 3 unterstützt beides. Eine reale Oberfläche wird damit zum Ausgangspunkt für die weitere Farbauswahl, statt nur eine schwer vermittelbare Erinnerung zu bleiben. „Du weißt schon, das Grün von der Kommode“ ist schließlich kein besonders belastbares Briefing.
Technisch handelt es sich um ein Dreikanal-Colorimeter. Für die Kaufentscheidung wichtiger als die Gerätegattung ist aber seine Arbeitsweise: Der Sensor muss fest und plan an der Messfläche anliegen. Einfarbige, undurchsichtige, flache Oberflächen sind sein bevorzugtes Terrain. Das passt zu vielen Aufgaben rund um gestrichene Flächen und glatte Bauteile. Man setzt also nicht einfach irgendwo einen Sucher an, sondern braucht eine Stelle, auf der das Gerät ordentlich aufliegen kann.
Hier verläuft auch die wesentliche Grenze des Konzepts. Texturen, Muster, starker Glanz und weiche Materialien können die Genauigkeit beeinträchtigen. Wer vor allem den Farbton eines Sofastoffs oder einer strukturierten Tapete erfassen möchte, sollte deshalb nicht allein wegen der grundsätzlichen Farbmessfunktion zugreifen. Der Mini 3 ist kein universeller Übersetzer für alles, was bunt ist. Diese Einschränkung betrifft gerade bei Wohnprojekten durchaus naheliegende Motive.
Die zweite Kaufentscheidung betrifft die Software. Ohne Nix Toolkit App und drahtlose Verbindung geht es nicht; die Einrichtung verlangt auch aktivierte Standortdienste. Der Hersteller nennt mehr als 200.000 Markenfarbtöne, doch die zugänglichen Marken und Bibliotheken können vom ausgewählten Land abhängen. Premium-Farbsysteme benötigen ein Abonnement. Die große Zahl ist damit ein Hinweis auf den Umfang des Systems, keine Zusage, dass ausgerechnet die gewünschte Bibliothek ohne weitere Bedingungen bereitsteht.
Angenehm sachlich fällt das Zubehör zur Kontrolle aus: Das mitgelieferte Diagnostics Tile dient zusammen mit der App zur regelmäßigen Prüfung und Validierung der Messleistung. Dazu kommt etwas unspektakuläre Gerätepflege. Die Linse soll sauber bleiben, bei längerer Nichtbenutzung empfiehlt Nix monatliches Laden. Ein Werkzeug für gelegentliche Projekte will also trotzdem gelegentlich Aufmerksamkeit.
Unsere Empfehlung gilt Menschen, die Farben wiederholt von realen Flächen in konkrete Gestaltungsentscheidungen übertragen möchten. Dafür hat der Mini 3 einen klaren, ungewöhnlich spezifischen Nutzen. Für eine einzige spontane Farbsuche ist er eher Spezialgerät als Haushaltsgrundausstattung. Nicht jede Meinungsverschiedenheit über Beige braucht eigene Messtechnik. Manche profitieren allerdings erstaunlich davon.
Das Beste daran
- Verbindet reale Oberflächenfarben mit Anstrichvorschlägen und digitalen RGB-, HEX- sowie CMYK-Werten – nützlich zwischen Renovierung und Entwurf.
Das Clevere daran
- Das mitgelieferte Diagnostics Tile ermöglicht regelmäßige Prüfungen der Messleistung über die App.
- Laden per USB-C; IPX4 bietet Schutz gegen Spritzwasser, nicht gegen Untertauchen.
Das Kleingedruckte
- App, Funkverbindung und laut Einrichtung aktivierte Standortdienste sind Voraussetzung.
- Farbbibliotheken sind länderabhängig; Premium-Farbsysteme erfordern ein Abonnement.
- Auch bei seltener Nutzung empfiehlt der Hersteller monatliches Nachladen.
Realitätscheck
- Für Muster, strukturierte, stark glänzende oder weiche Oberflächen ist das Messprinzip nur eingeschränkt geeignet; gerade Stoffe und Tapeten können damit als Hauptanwendung ausscheiden.
Beantwortete Käuferfragen
Welche Farbwerte liefert der Nix Mini 3?
Der Nix Mini 3 liefert zusammen mit der Nix Toolkit App digitale Farbwerte wie RGB, HEX und CMYK sowie passende Anstrichfarben aus Farbbibliotheken.
Funktioniert der Nix Mini 3 ohne App?
Nein, der Mini 3 benötigt die Nix Toolkit App und eine drahtlose Verbindung. Die Einrichtungsanleitung verlangt außerdem aktivierte Standortdienste.
Auf welchen Oberflächen misst der Nix Mini 3 am besten?
Am besten eignen sich einfarbige, undurchsichtige und flache Oberflächen. Der Sensor sollte fest und plan aufliegen; Strukturen, Muster, starker Glanz und weiche Oberflächen können die Genauigkeit beeinträchtigen.
Sind alle Farbbibliotheken ohne Abonnement nutzbar?
Nein, Premium-Farbsysteme erfordern ein Abonnement. Der Hersteller nennt insgesamt mehr als 200.000 Markenfarbtöne; welche Marken und Bibliotheken zugänglich sind, kann vom gewählten Land abhängen.
Wie wird der Nix Mini 3 geladen?
Der Mini 3 wird über USB-C geladen; die Einrichtungsanleitung nennt etwa drei Stunden für eine vollständige Ladung an einem normalen USB-Ladegerät. Bei Nichtgebrauch empfiehlt der Hersteller monatliches Nachladen.
