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Google Fitbit Air Fitness-Tracker

Google Fitbit Air Fitness-Tracker

Der Google Fitbit Air ist ein leichter Fitness-Tracker ohne Display für das Tragen rund um die Uhr. Er erfasst unter anderem Aktivität, Herzfrequenz- und Schlafdaten und hält laut Google bis zu einer Woche durch. Für Menschen, deren Handgelenk keine weitere kleine Nachrichtenlitfaßsäule braucht.

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Auf einen Blick

Kurzfazit

Dieser Fitness-Tracker ohne Display sammelt erstaunlich viel Gesundheitskram, verlangt dafür aber App, Google-Konto und die Bereitschaft, Zahlen erst auf dem Handy zu sehen.

Ideal für

Passt zu Erwachsenen, die Aktivitäts- und Schlafdaten rund um die Uhr erfassen möchten, ohne ständig auf ein Display am Handgelenk zu starren.

Nicht geeignet, wenn

Lass ihn aus, wenn du Werte direkt am Handgelenk ablesen willst oder kein kompatibles Smartphone mit Google Health und Google-Konto nutzen möchtest.

Das Gesamtbild

Das Handgelenk ist inzwischen ein ausgesprochen umkämpfter Bauplatz: Uhrzeit, Nachrichten, Zahlungsfunktion, Trainingswerte und im Zweifel noch der freundliche Hinweis, dass man offenbar seit zwölf Minuten still sitzt. Der Google Fitbit Air nimmt sich aus diesem Gedränge demonstrativ heraus. Kein Display, keine aufblinkenden Mini-Notfälle, sondern ein leichter Tracker, der Daten sammelt und die große Auswertung dem Smartphone überlässt.

Genau darin liegt sein Reiz. Wir finden die Idee eines Fitness-Trackers sympathisch, der nicht bei jedem Blick nach dem Busfahrplan auch noch den Puls kommentieren will. Google nennt Aktivitätsdaten wie Schritte, Kalorien und Distanz sowie Cardio Load und Readiness. Dazu kommen Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz und SpO2, wenn der Air mit Google Health gekoppelt ist. Auch Schlafscore, -plan, -dauer und -phasen gehören laut Google dazu. Das ist ein ziemlich vollständiges Protokoll für Menschen, die ihren Schlaf ernst nehmen, aber keine Lust auf ein Handgelenk mit Bedienungsanleitung haben.

Die Kehrseite ist erfreulich eindeutig statt heimlich nervig: Wer Werte während des Spaziergangs, beim Training oder im Meeting sehen möchte, schaut eben aufs Telefon. Für Einrichtung und Nutzung sind zudem die Google-Health-App, ein Google-Konto und ein kompatibles Gerät mit mindestens Android 11.0 oder iOS 16.4 nötig. Der Air ist also kein stiller Analog-Aussteiger, sondern ein bewusst schlichtes Mitglied des Google-Ökosystems.

Bis zu eine Woche Akkulaufzeit passt zu diesem Konzept ziemlich gut. Ein Tracker für den Alltag, der nicht ständig selbst zum kleinen Pflegeprojekt wird, hat seinen Charme. Zusätzliche Armbänder gibt es separat; praktisch, falls das Handgelenk zum Anlass passen soll, ohne dass das ganze Gerät neu angeschafft wird.

Das Beste daran

  • Das displaylose Konzept hält Benachrichtigungen, Ziffernblätter und sonstige Handgelenk-Ablenkung konsequent draußen.
  • Google bündelt Aktivität, Herz- und Atemwerte sowie Schlafdaten in einem kleinen Tracker für den 24/7-Einsatz.
  • Bis zu einer Woche Akkulaufzeit bedeutet laut Google deutlich weniger Ritual rund um die Steckdose.

Das Clevere daran

  • Schritte, Kalorien, Distanz, Cardio Load und Readiness decken die grundlegende Bewegungsübersicht ab.
  • Sleep Score, Schlafplan, Schlafdauer und Schlafphasen geben dem morgendlichen „Warum bin ich so durch?“ zumindest eine Datenbasis.
  • Separate Armbandstile erlauben einen Wechsel des Looks, ohne das Gerät selbst auszutauschen.

Das Kleingedruckte

  • Ohne Display lassen sich Uhrzeit, Messwerte und Fortschritt nicht direkt am Handgelenk ablesen.
  • Die Nutzung setzt die Google-Health-App und ein Google-Konto voraus; ganz ohne digitales Begleitprogramm läuft hier nichts.

Realitätscheck

  • Wer kein kompatibles Smartphone mit Android 11.0 oder neuer beziehungsweise iOS 16.4 oder neuer hat, kann den Google Fitbit Air nicht einrichten und nutzen.

Beantwortete Käuferfragen

Hat der Google Fitbit Air ein Display?

Nein, der Google Fitbit Air ist ein Fitness-Tracker ohne Display. Das ist herrlich unaufdringlich – aber die Daten wohnen damit im Smartphone statt am Handgelenk.

Welche Daten erfasst der Google Fitbit Air?

Google nennt Schritte, Kalorien, Distanz, Cardio Load, Readiness, Herzfrequenz, Herzfrequenzvariabilität, Atemfrequenz, Blutsauerstoff (SpO2) sowie Schlafwerte. Für Herz-, Atem- und Schlafdaten wird er mit Google Health gekoppelt.

Welche Schlafdaten unterstützt der Google Fitbit Air?

Der Google Fitbit Air unterstützt laut Google Sleep Score, Schlafplan, Schlafdauer und Schlafphasen. Das macht aus der morgendlichen Vermutung „Ich bin müde“ wenigstens eine ordentlich sortierte Datensammlung.

Mit welchen Smartphones funktioniert der Google Fitbit Air?

Für Einrichtung und Nutzung brauchst du die Google-Health-App auf einem kompatiblen Gerät mit Android 11.0 oder neuer beziehungsweise Apple iOS 16.4 oder neuer. Zusätzlich ist ein Google-Konto für Einrichtung und Kopplung erforderlich.

Für welches Alter ist der Google Fitbit Air vorgesehen?

Google gibt den Google Fitbit Air für Personen ab 13 Jahren an. Für die Anmeldung zu einer Google-Health-Premium-Mitgliedschaft musst du laut Google über 18 sein.