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DJI Neo 2 Fly More Combo Kameradrohne
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DJI Neo 2 Fly More Combo Kameradrohne

Die DJI Neo 2 Fly More Combo ist eine 151-g-Kameradrohne mit 4K-Video, Handstart, Gestensteuerung, ActiveTrack und Hinderniserkennung in alle Richtungen. Dazu kommen drei Akkus und ein Ladehub – für Menschen, deren Familienausflug offenbar erst mit Luftregie als vollständig gilt.

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Auf einen Blick

Kurzfazit

Diese Kameradrohne macht 4K-Luftaufnahmen erfreulich unkompliziert, solange man Kabel, Regen und 19 Minuten Flugzeit nicht für bloße Details hält.

Ideal für

Für Ausflügler, Familien und Content-Menschen, die unkomplizierte 4K-Clips samt sinnvoller Akkureserve möchten.

Nicht geeignet, wenn

Wer bei Regen, zwischen Ästen oder nahe Kabeln fliegen will, sollte diese Drohne nicht mit einem fliegenden Schutzengel verwechseln.

Das Gesamtbild

Luftaufnahmen waren lange ein kleines Organisationsprojekt: Fernsteuerung, Startplatz, Akkustand, und irgendwo steht stets jemand herum, der plötzlich sehr ernst „Propeller“ sagt. Die DJI Neo 2 versucht, diesen Zirkus auf das Wesentliche zu reduzieren. Sie startet und landet auf der Handfläche, versteht Gesten und kann mit ActiveTrack einem Motiv folgen. Das richtet sich nicht an Menschen, die aus Prinzip Flugpläne ausdrucken, sondern an jene, die einen Ausflug, einen Hundespaziergang oder den Familiennachmittag festhalten wollen, ohne vorher eine Bodenstation aufzubauen. Gerade die Fly More Combo ist dabei die vernünftig-unvernünftige Version: Drei Akkus und ein Ladehub nehmen der kleinen Drohne den typischen Ein-Akku-und-nun?-Charme. Ein einzelner Akku liefert laut Angabe maximal 19 Minuten Flugzeit; das ist keine Expedition, aber mit Reserve wird aus einem kurzen Versuch eher ein brauchbarer Nachmittag. Der Hub lädt drei Akkus gleichzeitig in rund 68 Minuten vollständig, sofern ein Netzteil mit bis zu 65 W verwendet wird. Auch bildseitig ist das kein Spielzeug mit dekorativer Kameraöffnung. Die Neo 2 zeichnet bis 4K/60 fps auf, bringt einen 12-MP-Sensor, f/2,2 und einen 2-Achsen-Gimbal mit; per Fernsteuerung oder Motion Controller ist sogar 4K/100-fps-Zeitlupe vorgesehen. 49 GB interner Speicher sind ebenfalls an Bord – ein angenehm konkreter Schutz gegen das dramatische „Speicherkarte vergessen“ kurz vor dem schönsten Licht. Wir mögen an ihr vor allem, dass die technischen Hilfen nicht als Pilotenkostüm daherkommen. Trotzdem bleibt sie eine Drohne, keine fliegende Ausrede für Unachtsamkeit: Regen ist tabu, und die Hinderniserkennung hat bei Kabeln, dünnen Ästen und spiegelnden Flächen ihre blinden Flecken. Genau deshalb wirkt sie als kuratierter Favorit überzeugend: zugänglich genug für spontane Ideen, aber ehrlich genug, um keine physikalischen Märchen zu erzählen.

Das Beste daran

  • Handstart und -landung, Gestensteuerung sowie ActiveTrack senken die Einstiegshürde erheblich – Luftbilder ohne vorherige Fernsteuerungszeremonie.
  • Die Fly More Combo liefert drei Akkus, Ladehub, Propellerschützer und wichtiges Kleinteil gleich mit; das Paket denkt weiter als bis zum ersten leeren Akku.

Das Clevere daran

  • Bis zu 4K/60 fps, ein 12-MP-1/2-Zoll-Sensor und ein 2-Achsen-Gimbal geben der Kameraausstattung eine solide Grundlage.
  • 49 GB interner Speicher sind praktisch für spontane Aufnahmen, bei denen die Speicherkarte natürlich wieder im anderen Rucksack wohnt.
  • Mit der App-Steuerung sind maximal 60 m Höhe möglich; für nahe, überschaubare Aufnahmen ist das eine klare, nachvollziehbare Grenze.

Das Kleingedruckte

  • Die maximale Flugzeit von 19 Minuten pro Akku verlangt weiterhin etwas Planung; auch eine sehr charmante Drohne verhandelt nicht mit der Physik.
  • Gestensteuerung braucht passendes Licht, freie Sicht auf die Person im Bild und funktioniert nicht mit dicken Handschuhen.

Realitätscheck

  • Die omnidirektionale Hinderniserkennung erkennt Kabel, kleine Äste, Stromleitungen, Wasser und mehrere problematische Oberflächen nicht zuverlässig; bei Regen soll die Neo 2 zudem möglichst sofort landen.

Beantwortete Käuferfragen

Was ist im DJI Neo 2 Fly More Combo enthalten?

Enthalten sind eine DJI Neo 2, drei Intelligent Flight Batteries, ein Two-Way Charging Hub, Ersatzpropeller mit vier Schrauben, ein Schraubendreher, Propellerschützer, ein Gimbalschutz und ein USB-C-auf-USB-C-Datenkabel. Das ist erfreulich vollständig für alle, die ungern nach dem ersten Flug Akku-Tetris spielen.

Hat der DJI Neo 2 eine 4K-Kamera?

Ja, die DJI Neo 2 nimmt Videos mit bis zu 4K/60 fps auf; mit Fernsteuerung oder Motion Controller unterstützt sie auch 4K/100-fps-Zeitlupe. Verbaut sind ein 12-MP-1/2-Zoll-CMOS-Sensor, eine Blende von f/2,2 und ein 2-Achsen-Gimbal.

Kann der DJI Neo 2 per Hand starten und landen?

Ja, die DJI Neo 2 unterstützt Start und Landung auf der Handfläche. Das spart auf der Wiese den kleinen, aber erstaunlich würdelosen Moment, einen ebenen Fleck suchen zu müssen.

Wie funktioniert die Gestensteuerung beim DJI Neo 2?

Die Gestensteuerung funktioniert bei geeigneten Lichtverhältnissen, wenn die Person vollständig im Kamerabild bleibt; mit dicken Handschuhen oder Fäustlingen funktioniert sie nicht. Winterliche Regieanweisungen bitte also ohne Skihandschuhe.

Verfügt der DJI Neo 2 über ActiveTrack?

Ja, die DJI Neo 2 unterstützt ActiveTrack. Damit gehört sie zu den wenigen Technikanschaffungen, die einem beim Spaziergang tatsächlich folgen sollen.

Hat der DJI Neo 2 eine omnidirektionale Hinderniserkennung?

Ja, die DJI Neo 2 besitzt eine omnidirektionale Hinderniserkennung. Kabel, kleine Äste, Stromleitungen, Wasser sowie transparente, reflektierende, bewegte, sehr dunkle oder sehr helle Flächen werden jedoch nicht zuverlässig erkannt.